Insolvenzimmobilien Spezial

Zur Gebäudeeigenschaft einer Freiland-Photovoltaikanlage

BGH, Urt. v. 18.03.2022 – V ZR 269/20 Die Schuldnerin verkaufte vor Insolvenzeröffnung 120 Module einer Freiland-Photovoltaikanlage nebst einem Miteigentumsanteil an deren Unterkonstruktion. Der Insolvenzverwalter als Kläger begehrt die Feststellung, dass die Beklagte kein Eigentum an den Modulen und der Unterkonstruktion erworben hat.  Zutreffend wird angenommen, dass das Eigentum an den Mod...

Anspruch des Vermieters auf abgesonderte Befriedigung am als Mietsicherheit verpfändeten Sparguthaben

BGH, Urt. v. 27.01.2022 – IX ZR 44/21 Die insolvente Schuldnerin als gewerbliche Mieterin verpfändete als Sicherheit für alle gegenwärtigen und künftigen Ansprüche aus dem Mietverhältnis ein Sparkonto an den Vermieter, händigte dem Vermieter das Sparbuch aus und zeigte der Bank die Verpfändung an. Nach Insolvenzeröffnung machte der Insolvenzverwalter von seinem Sonderkündigungsrecht nach § 109...

Anspruch des Insolvenzverwalters auf Mehrvergütung bei freihändiger Verwertung von Immobilien

BGH, Beschluss vom 22.07.2021 – IX ZB 85/19 Der Insolvenzverwalter hat auch bei der Verwertung eines mit Absonderungsrechten belasteten Grundstücks einen Anspruch auf Mehrvergütung entsprechend § 1 Abs. 2 Nr. 1 S. 1 und 2 InsVV, Rn. 10. Die Mehrvergütung ist auf die Hälfte des für die Feststellung in die Masse geflossenen Betrages begrenzt, höchstens auf 2% des für den Absonderungsgegenstand e...

Lästiges Übel oder stille Reserven? - Immobilien in der Insolvenz

Zwischenruf aus der Praxis von Heiko Möbis, Erfurt (Erstveröffentlichung in der ZInsO 25_2022; mit freundlicher Genehmigung von Wolters Kluwer Deutschland) Kennen Sie das? Sechsköpfige Erbengemeinschaft mit baufälligem Wohnhaus Baujahr 1940 in Oberbayern; 15 qm große Freifläche entlang der Autobahn im Fläming; Eigentumswohnung in Berlin-Wedding im anhängigen Zwangsversteigerungsverfahren; 25....

Geschäftsbetrieb bei der Deutschen Lichtmiete geht weiter

  Investorensuche für hochwertige Immobilien durch die immvert GmbH Einst ging die Deutsche Lichtmiete mit dem interessanten Geschäftsmodell: „Light as a service: LED-Beleuchtung für Unternehmen mieten“ auf den Markt. Für unterschiedlichste Branchen sollten komplette Beleuchtungskonzepte zur Verfügung gestellt werden, Unternehmen damit von größeren Investitionen entlastet und gleichzeitig geh...

Bewertung einer Immobilie im Insolvenzverfahren - nicht ohne die notwendigen Unterlagen!

  Für eine Immobilienbewertung im Rahmen eines Insolvenzverfahrens ist es sehr wichtig, sich nicht nur vor Ort ein Bild von der Immobilie zu machen und diese zu visualisieren. Entscheidend ist auch, sämtliche Unterlagen zur Immobilie zu organisieren. Wir scheuen nicht den Aufwand, über die zuständige Bauregistratur alte Baupläne und Erschließungspläne zu besorgen. Bei Behörden holen wir Inform...

PERFEKTES TEAMWORK - wie Phönix aus der Asche

Das Unternehmen „Maas + Roos” steht seit 1959 für den Inbegriff der Lichtwerbung. Die Marke „LPFLEX” ist ein weltweit gebrauchtes Synonym für ein Lichtwerbeprodukt und gleicht dem „Tesa” unter den Klebebändern. Was in den letzten zwei Jahren am Standort Hilpoltstein (Bayern) geschehen ist, um den „Hidden Champion” wieder in die Erfolgspur zu bringen, glich der sprichwörtlich gelungenen Quadratu...

Reform des Grundsteuergesetztes* - Teil 2

Zum 01.01.2025 wird die Reform des Grundsteuergesetzes in Kraft treten. Für die Ermittlung der neuen Grundsteuerwerte werden alle (Mit-)Eigentümer bzw. Erbbauberechtigte bis Mitte 2022 zur Abgabe einer elektronischen Grundsteuerklärung durch das zuständige Lagefinanzamt aufgefordert. Dabei wird auf den Stichtag der ersten Hauptfestsetzung (hier: 01.01.2022) abgestellt. Wer zu diesem Zeitpunkt E...

Was versteht immvert eigentlich unter Fullservice?

Unter Fullservice verstehen wir, dass sich unser Auftraggeber eigentlich um den gesamten Vorgang der Insolvenzimmobilie nicht kümmern muss. Wir erhalten die Unterlagen und kümmern uns um alle Details - von der Bewertung bis zur Verwertung.   zum Video  
Reform des Grundsteuergesetztes - Teil 1

Reform des Grundsteuergesetztes* - Teil 1

Zum 01.01.2025 wird die Reform des Grundsteuergesetzes in Kraft treten. Bisher basiert die Festsetzung der Grundsteuer auf Steuermessbeträgen, die von den sog. Einheitswerten ermittelt werden. Diese Werte knüpfen an die Verhältnisse im Jahr 1964 für die „alten“ bzw. 1935 für die „neuen“ Bundesländer an. Die Einheitswerte sind hinter der tatsächlichen Wertentwicklung in erheblichem Umfang zurück...

News rund um das Thema Immobilien

Baubranche: Dachdeckungsarbeiten über 20 Prozent teurer als im Vorjahr

08.02.2023 - Baubranche: Dachdeckungsarbeiten über 20 Prozent teurer als im Vorjahr

Baubranche: Dachdeckungsarbeiten über 20 Prozent teurer als im Vorjahr

Der Preis für Neubauwohnungen ist von November 2021 auf November 2022 um rund 17 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Maßgeblichen Einfluss darauf haben wohl auch die gestiegenen Preise für verschiedene Leistungen und Materialien. Laut Destatis stiegen die Preise unter anderem für Dachdeckungs- und Dichtungsarbeiten im genannten Zeitraum um 20,3 Prozent, für Betonarbeiten um 17,6 Prozent, für Rohbauarbeiten um 15,8 Prozent, für Erdarbeiten um 15,7 Prozent, für Mauerarbeiten um 13,6 Prozent und für Zimmer- und Holzbauarbeiten um 5,1 Prozent. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie betrachtet die Entwicklungen kritisch. „Um nicht in eine finanzielle Schieflage zu geraten, mussten die Unternehmen die gestiegenen Material- und Energiepreise in der Kostenkalkulation neuer Projekte berücksichtigen“, erklärt Tim-Oliver Müller, der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie. Die gestiegenen Baupreise seien allerdings ein Bumerang für den Wohnungsneubau. „Viele Projekte wurden erst einmal auf Eis gelegt oder sogar storniert. Der Auftragseingang ist in den ersten zehn Monaten 2022 um real 14 Prozent eingebrochen und der Wohnungsbau weist von allen Bausparten die höchste Stornierungsquote auf“, so Tim-Oliver Müller. Quellen: destatis.de/bauindustrie.de © Fotolia

Energie: vzbv rät dazu, Schadenersatzansprüche zu prüfen

07.02.2023 - Energie: vzbv rät dazu, Schadenersatzansprüche zu prüfen

Energie: vzbv rät dazu, Schadenersatzansprüche zu prüfen

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzvb) rät Kunden, die von fristlosen Kündigungen ihrer Energielieferanten betroffen sind, Schadenersatz zu fordern. Ein Schaden sei den Kunden deshalb entstanden, weil sie unverschuldet in die Energiegrundversorgung geraten seien, so der vzbv. Oftmals zahlen Kunden für die Energiegrundversorgung höhere Preise als für selbst gewählte Tarife. Betroffene Kunden sollten die ihnen entstandenen Schäden so konkret wie möglich beziffern. Der vzbv stellt dazu unter anderem einen Rechner zur Verfügung, mit dem dies gelingt. Jedoch berücksichtigt dieser nicht die Soforthilfe und die Gaspreisbremse, die die Schadenersatzansprüche laut vzvb verringern können. Verbraucher sollten sich beim Schadenersatz laut Sebastian Reiling, Referent beim Team Musterfeststellungsklagen, „nicht mit Peanuts abspeisen lassen“. Außerdem können sie die Schlichtungsstelle Energie kontaktieren, die sich auf die außergerichtliche Beilegung von Streitigkeiten zwischen Energieversorgungsunternehmen und Verbrauchern spezialisiert hat. Quelle: verbraucherzentrale.de © wavepoint

Urteil: Nachbarschaftsstreit um Photovoltaik-Anlage

06.02.2023 - Urteil: Nachbarschaftsstreit um Photovoltaik-Anlage

Urteil: Nachbarschaftsstreit um Photovoltaik-Anlage

Stellen die Reflexionen einer Photovoltaikanlage eine Beeinträchtigung für den Nachbarn dar oder nicht? Mit dieser Frage musste sich das Oberlandesgericht Braunschweig befassen (Az. 8 U 166/21). Im vorliegenden Fall verklagte ein Eigentümer seinen Nachbarn. Denn der hatte auf seinem Dach eine Photovoltaik-Anlage installiert. Die Paneele würden für Reflexionen der Sonneneinstrahlung und eine unzumutbare Blendung im Haus sorgen. Bereits das Landgericht Göttingen wies den Antrag auf die Beseitigung der Reflexionen nach Einholung eines Sachverständigengutachtens erstinstanzlich ab. Auch die Berufung vor dem Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig hatte keinen Erfolg. Der Eigentümer werde durch die Reflexionen grundsätzlich zwar beeinträchtigt. Die Beeinträchtigung sei jedoch nicht wesentlich. Für die Entscheidung war sogar der Rat eines Sachverständigen eingeholt worden. Dieser prüfte unter anderem die Lage der Wohnhäuser, den Neigungswinkel der Photovoltaik-Anlage, den Sonnenstand und die Wetterdaten. Außerdem überzeugte er sich bei einem Vor-Ort-Termin von den Gegebenheiten. Bei diesem konnte laut OLG allerdings „nur eine Aufhellung festgestellt werden, ohne dass eine Blendung des Auges gegeben war“. Quelle: oberlandesgericht-braunschweig.niedersachsen.de © Fotolia

Wohnen: Trends für 2023

03.02.2023 - Wohnen: Trends für 2023

Wohnen: Trends für 2023

Das Portal „brigitte.de“ hat die Wohntrends 2023 zusammengefasst und dabei folgende ausgemacht: den Eklektizismus-Trend, den Coastal-Granny-Trend, den Japandi-Trend, den Wellness-Trend, den Marmor-Trend sowie den Greenterior-Trend. Beim Eklektizismus-Trend werden unter anderem alte und neue Einrichtungsgegenstände miteinander kombiniert. Um alte Einrichtungsgegenstände ausfindig zu machen, empfiehlt brigitte.de unter anderem Flohmärkte. Während es beim Eklektizismus-Trend wohl eher bunter zugeht, wird beim Coastal-Granny-Trend viel Wert auf neutrale Farben gelegt. Eingesetzt werden können unter anderem Leinen, maritime Accessoires sowie Töpferwaren. Bei „Japandi“ werden japanische und skandinavische Elemente vereint. Beim Wellness-Trend fürs eigene Zuhause geht es darum, sich das Badezimmer so gemütlich wie möglich zu machen. Das gelingt unter anderem durch den Einsatz von Kerzen. Auch Marmor liegt im Trend. Neben Arbeitsplatten in der Küche können auch kleinere Details aus Marmor zum Einsatz kommen wie zum Beispiel Beistelltische oder Tabletts. Wer dem Greenterior-Trend folgen möchte, sollte im Homeoffice auf Pflanzen setzen. Das geht aus dem Home Report der Zukunftsforscherin Oona Horx-Strathern hervor. Der Home Report kann für 150 bis 175 Euro unter onlineshop.zukunftsinstitut.de bestellt werden; die auf brigttte.de ausgemachten Trends können gratis nachgelesen werden. Quellen: brigitte.de/onlineshop.zukunftsinstitut.de © Photodune

Studie: Preise für sanierte Altbau- und Neubauimmobilien konstant

02.02.2023 - Studie: Preise für sanierte Altbau- und Neubauimmobilien konstant

Studie: Preise für sanierte Altbau- und Neubauimmobilien konstant

Die Angebotspreise für Neubau- und sanierte Altbauimmobilien in Deutschland bleiben auf konstantem Niveau. Das geht aus Zahlen hervor, die immobilienscout24.de veröffentlicht hat. So müssen Interessenten für eine sanierte Altbauimmobilie aus den Jahren 1900 bis 1949 aktuell durchschnittlich rund 5.200 Euro pro Quadratmeter zahlen. Für neuere Immobilien, die 2014 oder später gebaut worden sind, werden rund 5.680 Euro fällig. Die Preisveränderungen belaufen sich damit von Mai 2022 auf November 2022 auf rund -0,9 für Altbauten bzw. rund -0,5 Prozent für Neubauten. Die höchsten Verluste sind laut immobilienscout24.de für unsanierte Immobilien mit Baujahren zwischen 1950 bis 1999 zu verzeichnen. Hier gingen die Preise durchschnittlich um rund 3 bis 5 Prozent zurück. Insgesamt seien zudem bei Eigentumswohnungen zum Kauf von Mai auf November 2022 in den Metropolen Berlin (-3,7 Prozent), Düsseldorf (-5,6 Prozent), Frankfurt am Main (-9,1 Prozent), Hamburg (6,1 Prozent), Köln (-6 Prozent), München (-6 Prozent) und Stuttgart (-10,4 Prozent) Verluste zu verzeichnen. Allerdings weist immobilienscout24.de darauf hin, dass die Preise für Wohnungen zum Kauf im Düsseldorfer Umland zuletzt sogar gestiegen sind, und zwar um rund 7 Prozent in den vergangenen sechs Monaten. Grund dafür sei eine Verschiebung des Angebots. So wurden im November 2022 in Essen mehr Neubauimmobilien und in Mühlheim an der Ruhr mehr energetisch sanierte Wohnungen angeboten. Quelle: immobilienscout24.de © Photodune

Photovoltaik: ZVEH und ZVDH kooperieren

01.02.2023 - Photovoltaik: ZVEH und ZVDH kooperieren

Photovoltaik: ZVEH und ZVDH kooperieren

Um das Wissen in Bezug auf Photovoltaik-Anlagen zu bündeln, kooperieren Dachdecker und E-Handwerker künftig. Das haben der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) und der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) beschlossen. Im Rahmen der Kooperation sind unter anderem Weiterbildungen in Bezug auf Photovoltaik-Anlagen geplant. Ziel der Kooperation ist auch das Vorantreiben von Innovationen in diesem Bereich. Laut ZVEH und ZVDH sollen sich Dachdecker und E-Handwerker auf den Einsatz innovativer Werkstoffe vorbereiten, sich über Fachregeln austauschen oder mehr über neue technische Lösungen erfahren. Die Weiterbildungen richten sich an alle im entsprechenden Bereich tätigen Mitarbeiter eines Unternehmens – angefangen von den Auszubildenden über gelernte Dachdecker und E-Handwerker bis hin zu den Geschäftsführern. „Eine Photovoltaikanlage auf Dächern zu planen, zu montieren und sicher ans Netz anzuschließen, erfordert neben einer handwerklichen Ausbildung umfassendes technisches, aber auch rechtliches Fachwissen. Wenn wir die ehrgeizigen Pläne der Bundesregierung, aber auch kommende Vorgaben aus der EU umsetzen wollen, müssen die beteiligten Akteure dazu in der Lage sein“, so ZVDH-Hauptgeschäftsführer Ulrich Marx. Das gehe nur im Schulterschluss der qualifizierten Fachhandwerke, unter Beibehaltung der jeweiligen Kernkompetenzen. Quelle: zveh.de © Photodune

Strom: Photovoltaik legt zu

31.01.2023 - Strom: Photovoltaik legt zu

Strom: Photovoltaik legt zu

Bei der Nettostromerzeugung hat unter anderem Photovoltaik von 2021 auf 2022 zugelegt. Das teilt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE mit. Demnach stieg die Solarstromerzeugung von 2021 auf 2022 um 19 Prozent. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE führt das einerseits auf den Zubau und andererseits auf das sonnige Wetter zurück. Insgesamt erzeugten die deutschen Photovoltaikanlagen 2022 etwa 58 Terawattstunden (TWh). Davon wurden zirka 53 TWh ins öffentliche Netz eingespeist und 5 TWh selbst verbraucht. Durch den Zubau von EEG-Anlagen mit 6,1 Gigawatt erhöhte sich die installierte Leistung zudem auf zirka 66 Gigawatt (Stand November 2022). Dies war laut Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE der höchste Photovoltaik-Zubau seit 2013. Zur Auswertung der Daten wurde die Plattform energy-charts.info herangezogen. Interessenten können sich dort auch die Zahlen für andere Erzeugungsarten für Strom wie Braunkohle, Steinkohle und Öl anschauen, sich Pipeline-Verläufe ansehen oder sich die Standorte der Biomasse-Kraftwerke in Deutschland anzeigen lassen. Quelle: ise.fraunhofer.de/energy-charts.info © Fotolia

Urteil: Land Berlin verliert im Hinblick auf Milieuschutz

30.01.2023 - Urteil: Land Berlin verliert im Hinblick auf Milieuschutz

Urteil: Land Berlin verliert im Hinblick auf Milieuschutz

Das Land Berlin ist nun endgültig beim Versuch gescheitert, durch die Ausübung des Vorkaufsrechts in einem sogenannten Milieuschutzgebiet im Bezirk Tempelhof-Schöneberg Häuser vor der Privatisierung zu schützen. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat einen entsprechenden Beschluss gefasst (III ZR 217/20). Aus diesem geht hervor, dass die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision zurückgewiesen wird. Auf Grundlage der vom Berufungsgericht unbeanstandet getroffenen Tatsachenfeststellungen sei die Ausübung des Vorkaufsrechts jedenfalls nach Paragraf 26 Nr. 4 BauGB ausgeschlossen gewesen, so der BGH. Der Milieuschutz ist eine gesetzliche Maßnahme zum Schutz der Bevölkerung in einem bestimmten Gebiet. Mit dem Milieuschutz sollen Mieter unter anderem vor Luxussanierungen und damit einhergehenden steigenden Mieten geschützt werden. Vermieter können in gewissem Rahmen zwar Modernisierungs- oder Sanierungsmaßnahmen durchführen. Die Maßnahmen müssen sie aber vorher genehmigen lassen. Quellen: bgh.de/gesetze-im-internet.de/bbaug/__26.html/berliner-zeitung.de/anwaltsauskunft.de © Fotolia

Knopfzellen: BfR warnt vor Gefahren

27.01.2023 - Knopfzellen: BfR warnt vor Gefahren

Knopfzellen: BfR warnt vor Gefahren

Auf die besonderen Gefahren von Knopfzellen für Kleinkinder weist das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hin. Werden diese verschluckt, können sie in der Speiseröhre stecken bleiben und die Schleimhaut schwer schädigen. „Nach dem Verschlucken einer Knopfzelle sollte umgehend eine Untersuchung in einer Klinik erfolgen“, so BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Auch beim begründeten Verdacht des Verschluckens einer Knopfzelle rät das BfR bereits zu einer entsprechenden Untersuchung. Besonders gefährlich ist laut BfR die Tatsache, dass das Verschlucken oftmals nicht bemerkt wird. Es zeigen sich zunächst keine oder nur leichte Symptome, später können dann Erbrechen, Appetitlosigkeit, Fieber und Husten auftreten. Bleibt die Knopfzelle in der Speiseröhre stecken, können zudem schwerwiegenden Verätzungen entstehen. Das BfR weist darauf hin, dass die gesundheitlichen Schäden je ausgeprägter sein können, desto stärker die Knopfzelle geladen ist und desto länger sie in der Speiseröhre verbleibt. Damit es gar nicht erst zu einem solchen Unfall kommt, sollten Eltern Knopfzellen für ihre Kindern unzugänglich aufbewahren. Außerdem können sie sich unter bfr.bund.de/de/apps_vergiftungsunfaelle.html die kostenlose BfR-App „Vergiftungsunfälle bei Kindern“ herunterladen, mit der sie sich für den Ernstfall wappnen und sich unter anderem über Erste-Hilfe-Maßnahmen bei einer Vergiftung informieren können. Quelle: idw-online.de/bfr.bund.de © wavepoint

Studie: Wissenswertes über die Zukunft der Innenstädte

26.01.2023 - Studie: Wissenswertes über die Zukunft der Innenstädte

Studie: Wissenswertes über die Zukunft der Innenstädte

Wie ist es um die Zukunft der Innenstädte bestellt? Dieser Frage gehen mehrere Verantwortliche in der „cima.monitor Deutschlandstudie Innenstadt 2022“ nach. Herausgekommen ist dabei unter anderem, dass ein bedeutender Teil der Menschen unter jetzigen Voraussetzungen nicht mehr zum Einkaufen in die Innenstädte zurückkehren wird. Besonders betroffen sind von dieser Entwicklung laut Studie Kleinstädte mit bis zu 10.000 Einwohnern. Aus der Studie geht aber auch hervor, dass ein Großteil der Befragten (85 Prozent) sich wünscht, dass ihnen die Innenstädte auch künftig zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten bieten. Wichtig ist den Befragten dazu unter anderem mehr Grün in ihrer Innenstadt (85,9 Prozent) und die Möglichkeit, sich an Prozessen zur Umgestaltung ihrer Innenstadt zu beteiligen (85,2 Prozent). Laut Studie werden die Innenstädte für Besucher auch attraktiver, wenn sie sich um die Digitalisierung kümmern. Denn den Besuchern ist es beispielsweise wichtig, sich vorab über Veranstaltungen (75,5 Prozent), Einkaufsservices (73,0 Prozent) und Parkmöglichkeiten informieren zu können (66,9 Prozent). Die Studie, die die CIMA Beratung + Management zusammen mit dem Handelsverband Deutschland, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag, Haus & Grund Deutschland, der HBB Hanseatischen Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, RKW Architektur + GmbH sowie Lenz und Johlen Rechtsanwälte Partnerschaft mbH herausgegeben hat, ist kostenlos unter cimamonitor.de/wp-content/uploads/2022/12/deutschlandstudie_innenstadt_2022.pdf abrufbar. Quelle: cimamonitor.de © Photodune

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